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Pad Prik Khing: Trockenes Thai‑Curry mit grünen Bohnen & Schweinefleisch – würzig, ohne Kokosmilch

Manchmal braucht es keine Kokosmilch, um echtes Thai‑Curry‑Glück zu servieren: Pad Prik Khing ist ein duftendes, „trockenes“ Curry aus der Pfanne, bei dem rote Currypaste mit knusprigen Bohnen und zartem Fleisch glänzt. Ein Klassiker aus thailändischen Garküchen – schlicht, schnell und voll auf den Punkt.

Zutaten (für 2–4 Personen)

  • 300–400 g Schweinefleisch (Nacken oder Schulter), sehr dünn gegen die Faser geschnitten (alternativ Hähnchenbrust oder fester Tofu)
  • 200–250 g grüne Bohnen oder Thai Long Beans, Enden entfernt, in 4–5 cm Stücke
  • 2–3 EL Prik‑Khing‑Currypaste (alternativ 2 EL rote Thai‑Currypaste + 1 TL fein abgeriebene Kaffir‑Limettenschale)
  • 2–3 EL Pflanzenöl (z. B. Erdnuss- oder Rapsöl)
  • 1–2 TL Palmzucker oder brauner Zucker (je nach gewünschter Süße)
  • 1–2 EL Fischsauce (nach Geschmack)
  • 1 TL helle Sojasauce (optional, für Extra‑Umami)
  • 5–6 Kaffir‑Limettenblätter, Mittelrippe entfernt, sehr fein in Streifen geschnitten
  • 2–3 EL Wasser (sparsam – es bleibt ein „trockenes“ Curry)
  • 1 rote Thai‑Chili oder rote Spitzpaprika, in feine Ringe (optional, fürs Finish)
  • Frisch gekochter Jasminreis zum Servieren

Zubereitung – so gelingt Pad Prik Khing wie in Thailand

  1. Mise en place: Fleisch hauchdünn schneiden (Tipp: 20 Minuten anfrieren, dann lässt es sich feiner schneiden). Bohnen putzen und in Stücke schneiden. Kaffir‑Limettenblätter entnerven und sehr fein „chiffonieren“ – diese grünen Streifen sind später das aromatische Topping.
  2. Bohnen bissfest garen: Entweder 2 Minuten in sprudelndem Salzwasser blanchieren und eiskalt abschrecken (satten Grünton sichern!), oder direkt im Wok braten. Blanchieren gibt Anfängern mehr Kontrolle über den Garpunkt.
  3. Currypaste rösten: Wok oder große Pfanne stark vorheizen. Öl hineingeben, dann die Currypaste einrühren. Bei mittlerer bis hoher Hitze 1–2 Minuten rühren, bis es intensiv duftet und sich ein rötlicher Ölfilm absetzt. Das „Rösten“ hebt die Gewürze – nicht überspringen!
  4. Fleisch anbraten: Die Fleischstreifen in die Paste geben. Kräftig rühren, damit jedes Stück ummantelt wird. 3–4 Minuten braten, bis das Fleisch gerade durch ist. Halte die Hitze hoch, damit nichts wässert – lieber in zwei Chargen arbeiten, falls die Pfanne sehr voll wird.
  5. Abschmecken & glasieren: Palmzucker, Fischsauce und optional helle Sojasauce einrühren. Kurz weiterbraten, bis der Zucker schmilzt und die Paste das Fleisch glasig überzieht. Jetzt 1–2 EL Wasser zugeben – nur so viel, dass sich alles gut verbindet, ohne eine eigentliche Sauce zu bilden.
  6. Bohnen dazu: Blanchierte Bohnen (oder rohe, falls nicht blanchiert) zugeben und 2–4 Minuten rührbraten. Ziel: Bohnen „knackig‑zart“ und die Currypaste haftet sichtbar an Fleisch und Gemüse. Wenn es zu trocken wirkt, esslöffelweise Wasser zugeben; wenn es zu feucht ist, Hitze hochdrehen und einkochen, bis die Paste wieder anhaftet.
  7. Aromatisches Finish: Kaffir‑Limettenstreifen und – falls gewünscht – Chiliringe unterheben, 10–20 Sekunden mitrühren. Der Duft wird deutlich frischer und zitrisch.
  8. Servieren: Sofort mit dampfendem Jasminreis servieren. Wer mag, gibt noch ein paar zusätzliche Kaffir‑Streifen obenauf für Extra‑Aroma und Optik.

Tipps & Variationen

  • Protein‑Swap: Hähnchenbrust, mageres Rind oder fester Tofu (in Maisstärke gewendet und knusprig vorgebraten) funktionieren ebenso gut.
  • Bohnen perfekt: Glasige Bohnen gibt’s, wenn sie zu lange in Flüssigkeit garen. Deshalb nur kurz blanchieren oder heiß rührbraten und die Flüssigkeit gering halten.
  • Schärfe steuern: Mit der Currypaste beginnt die Schärfe. Starte mit 2 EL, koste, und erhöhe bei Bedarf. Zusätzliche Chilis erst am Ende zugeben – so bleibt die Frische erhalten.
  • Ohne Kaffir‑Blätter? Nimm sehr fein abgeriebene Limettenschale (Bio). Der Geschmack ist nicht identisch, aber liefert die gewünschte Zitrusnote.
  • Wok‑Hitze: Wenn der Wok raucht, aber nichts verbrennt, liegst du richtig. Bewege die Zutaten ständig – „rühren, schieben, wenden“ ist die Devise für das typische Wok‑Aroma.

Servieren, Beilagen & Aufbewahren

Pad Prik Khing liebt Jasminreis – die Körner nehmen das würzige Öl perfekt auf. Ein knackiger Gurkensalat oder ein schneller Thai‑Krautsalat (Limettensaft, Fischsauce, Prise Zucker) bringt Frische dazu. Reste halten im Kühlschrank gut 2 Tage; beim Aufwärmen im Wok 1–2 EL Wasser zugeben, damit die Paste wieder schön „anhängt“.

Quellen & weiterführende Infos (SEO):
Pad Prik Khing – Authentic Thai Recipe & Technique (Hot Thai Kitchen) ·
Guide to Thai Curry Pastes – Flavor Profiles & Uses (Serious Eats) ·
Pad Prik Khing Recipe – Street Food Style (EatingThaiFood)

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