Warum dieses Pad Thai dein neues Lieblingsrezept wird
Pad Thai ist Streetfood-Poesie: süß-sauer, herzhaft und zart-nussig – in Bangkok in Minuten aus dem Wok gezaubert. Dieses Rezept bringt genau diese Balance in deine Küche, ohne Profi-Equipment und so erklärt, dass es auch beim ersten Versuch klappt.
Zutaten (für 2–4 Personen)
Für die Pad-Thai-Soße
- 3 EL Tamarindenpaste (konzentriert)
- 3 EL Fischsauce (für vegetarisch: helle Sojasauce)
- 2–3 EL Palmzucker oder brauner Zucker
- 3 EL Wasser
- 1 EL Limettensaft
- 1 TL Chiliflocken (optional, nach Schärfewunsch)
Für das Pad Thai
- 250 g Reisbandnudeln (3–5 mm)
- 2–3 EL neutrales Öl (z. B. Erdnuss- oder Rapsöl)
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 kleine Schalotte, fein gehackt
- 250 g fester Tofu, gewürfelt ODER 200 g Garnelen oder Hähnchenbrust, in mundgerechten Stücken
- 2 Eier
- 100 g Mungbohnensprossen
- 2 Frühlingszwiebeln, in 3 cm Stücken
- 3–4 EL geröstete Erdnüsse, grob gehackt
- 1 kleine Möhre, in feinen Streifen (optional)
- Limettenviertel, frischer Koriander zum Servieren
Zubereitung Schritt für Schritt
- Nudeln vorbereiten: Reisnudeln in eine große Schüssel geben und mit warmem (nicht kochendem) Wasser bedecken. 20–30 Minuten einweichen, bis sie biegsam sind, aber noch etwas Biss haben. Abgießen und beiseitestellen. Tipp: Wenn eine Nudel sich ohne Bruch um den Finger wickeln lässt, ist sie perfekt.
- Soße anrühren: In einem kleinen Topf Tamarindenpaste, Fischsauce/Sojasauce, Zucker, Wasser und Limettensaft bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker auflöst. Abschmecken: Du solltest eine harmonische Balance aus süß, sauer und salzig schmecken. Für mehr Tiefe optional Chiliflocken einrühren.
- Mise en Place: Knoblauch und Schalotte fein schneiden, Tofu trocken pressen (damit er knusprig wird) und würfeln; Garnelen/Hähnchen trocken tupfen. Erdnüsse grob hacken, Sprossen waschen, Frühlingszwiebeln vorbereiten. Alles griffbereit neben den Herd stellen – Pad Thai geht schnell!
- Wok/ Pfanne vorheizen: Eine große, schwere Pfanne oder einen Wok auf hohe Hitze bringen, bis er sehr heiß ist. 1 EL Öl zugeben. Tofu oder Fleisch/ Garnelen 2–3 Minuten scharf anbraten, bis goldbraun bzw. gerade eben gar. Herausheben oder an den Rand schieben.
- Aromen anrösten: Restliches Öl zugeben. Knoblauch und Schalotte 30–45 Sekunden bei mittlerer Hitze glasig und duftend anschwitzen – sie sollen nicht dunkel werden. Tipp: Wenn es zu schnell bräunt, Hitze kurz reduzieren.
- Nudeln und Soße: Eingeweichte Reisnudeln in die Pfanne geben, Soße darübergießen. Mit zwei Pfannenwendern heben und wenden, damit die Nudeln die Soße gleichmäßig aufnehmen. 2–3 Minuten rühren, bis die Nudeln glänzen und elastisch sind. Falls sie zu trocken wirken, esslöffelweise Wasser zugeben; die Soße soll am Ende sirupartig an den Nudeln haften.
- Eier unterziehen: Nudeln an den Rand schieben, etwas Öl in die freie Stelle geben. Eier hineinschlagen, kurz stocken lassen und dann zu Rührei verquirlen. Anschließend mit Nudeln und Protein vermengen.
- Frische Zutaten: Sprossen, Frühlingszwiebeln und Möhrenstreifen (falls verwendet) nur 20–30 Sekunden unterheben – so bleiben sie knackig. Mit der Hälfte der Erdnüsse und ggf. Chiliflocken abschmecken.
- Anrichten: Pad Thai sofort auf Teller verteilen. Mit restlichen Erdnüssen bestreuen, Limettenviertel dazulegen und nach Belieben mit Koriander garnieren. Direkt servieren – Pad Thai schmeckt am besten frisch aus dem Wok.
Tipps & Variationen
- Die perfekte Balance: Klassisches Pad Thai lebt von Süße (Zucker), Säure (Tamarinde/ Limette) und Salz (Fischsauce/ Sojasauce). Taste dich heran: Zu sauer? Etwas mehr Zucker. Zu süß? Ein Spritzer Fischsauce oder Limette.
- Vegetarisch & vegan: Fischsauce durch helle Sojasauce oder eine vegane „Fischsauce“ auf Algenbasis ersetzen, Eier weglassen oder mit Seidentofu einen cremigen Effekt erzielen.
- Glasige Zwiebeln: Mittelhitze, ein Hauch Salz und ständiges Rühren sorgen dafür, dass Schalotten weich und süßlich werden, ohne zu bräunen.
- Textur-Check: Fertige Pad-Thai-Nudeln sind biegsam, leicht klebrig und glänzend. Wenn sie reißen, waren sie zu kurz eingeweicht; wenn sie matschig sind, waren sie zu lange im Wasser oder in der Pfanne.
- Nussfrei: Bei Allergie Erdnüsse durch gerösteten Sesam oder knusprige Schalotten ersetzen.
Servieren & Aufbewahren
Pad Thai ist ein Schnellgericht – am besten sofort genießen. Reste kannst du luftdicht verpackt bis zu 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren und mit einem Spritzer Wasser in der Pfanne oder Mikrowelle vorsichtig erwärmen. Für Meal-Prep: Soße separat aufbewahren und Nudeln erst kurz vor dem Essen mit allem zusammen erhitzen – so bleibt die Textur optimal.
Dieses Pad Thai Rezept ist ideal für Einsteiger, steht in 30 Minuten auf dem Tisch und bringt die aromatische thailändische Küche ohne komplizierte Schritte in deinen Alltag. Perfekt, wenn du nach einem einfachen, schnellen und authentischen Pad Thai Rezept suchst.
Quellen & weiterführende Infos
Inspiration und Technik aus bewährten Ressourcen der thailändischen Küche:
– Hot Thai Kitchen – authentische Thai-Rezepte und Pad-Thai-Guides
– Serious Eats – Technik-Tipps für Wokgerichte
– Tourism Authority of Thailand – Kultur & Esskultur



