Wenn am Morgen in Bangkok die Grills angeworfen werden, duftet es nach Kokos, Knoblauch und karamellisiertem Zucker – das ist Moo Ping, Thailands berühmte Schweinespieße. Dieses Rezept holt dir genau dieses Streetfood-Gefühl auf den Teller: saftig, süß-salzig und unglaublich aromatisch.
Warum dieses Moo-Ping-Rezept überzeugt
Die Marinade ist der Star: Knoblauch, Korianderwurzel (oder Stiele) und weiße Pfefferkörner treffen auf Fischsauce, Sojasauce, Austernsauce, Palmzucker und einen Hauch Kokosmilch. Beim Grillen entsteht eine glänzende, leicht klebrige Glasur – typisch für authentisches Moo Ping und perfekt für ein SEO-gesuchtes „Moo Ping Rezept“.
Zutaten (für 2–4 Personen)
Fleisch:
- 600–700 g Schweineschulter (oder Nacken), gut marmoriert
- 10–12 Bambusspieße, 30 Minuten in Wasser eingeweicht
Marinade:
- 5 Knoblauchzehen
- 2 Korianderwurzeln (alternativ 1 großzügige Handvoll Korianderstiele)
- 1 ½ TL weißer Pfeffer (gemahlen oder als Pfefferkörner)
- 1 EL Fischsauce
- 1 EL helle Sojasauce
- 1 EL Austernsauce
- 2 EL Palmzucker (ersatzweise brauner Zucker), fein gehackt
- 80 ml Kokosmilch (ungesüßt, gut geschüttelt)
- Optional: ½ TL MSG für extra Umami
- Optional: 1 TL Mais- oder Tapiokastärke (für extra Saftigkeit und Glanz)
Zum Grillen/Finishing:
- 2–3 EL Kokosmilch zum Bestreichen
- Neutralöl (z. B. Raps- oder Erdnussöl) für den Rost/die Pfanne
- Limettenspalten zum Servieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung: Bambusspieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen – so verbrennen die Enden nicht. Fleisch 15–20 Minuten anfrieren (optional), dann lässt es sich dünner schneiden.
- Aromaten-Paste herstellen: Knoblauch, Korianderwurzel/-stiele und weißen Pfeffer in Mörser oder Mixer zu einer möglichst feinen Paste verarbeiten. Je feiner, desto gleichmäßiger der Geschmack.
- Marinade anrühren: Fischsauce, helle Sojasauce, Austernsauce, Palmzucker und Kokosmilch zur Paste geben und rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Optional MSG einrühren. Die Marinade sollte süß-salzig duften und angenehm rund schmecken.
- Fleisch schneiden: Schweineschulter zunächst in „Streifenblöcke“ schneiden (ca. 2 cm breit), dann gegen die Faser in dünne Scheiben (etwa 3–5 mm). Dünn heißt: mehr Marinadenkontakt und kurze Garzeit – das hält die Spieße saftig.
- Marinieren: Fleisch mit der Marinade gründlich vermengen. Optional jetzt die Stärke untermischen – das bindet Saft und sorgt für zarten Biss. Abgedeckt mindestens 4 Stunden, ideal 8–12 Stunden (über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.
- Aufspießen: Fleischscheiben ziehharmonikaartig auf die eingeweichten Spieße stecken und eng zusammenschieben. Tipp: Eng gesteckte Spieße bleiben saftiger und die Holzspitze ist weniger der Hitze ausgesetzt.
- Grill/Pfanne vorbereiten: Grill auf mittlere bis mittelhohe Hitze vorheizen (direkte Hitze). Alternativ eine gut vorgeheizte Grillpfanne oder den Backofen-Grill (Broiler) nutzen. Rost oder Pfanne dünn einölen.
- Grillen: Spieße auflegen und 3–4 Minuten pro Seite grillen. Währenddessen mit etwas Kokosmilch bepinseln – das gibt Glanz und diese typische, leicht karamellige Note. Bei Flammenbildung die Spieße kurz versetzen; Zucker karamellisiert schnell, also lieber mittlere Hitze statt Vollgas.
- Gargrad prüfen: Das Fleisch soll leicht gebräunt, an den Rändern karamellisiert und innen saftig sein. Gesamtzeit je nach Hitze 6–10 Minuten. Ein Stück testweise aufschneiden – es sollte durchgegart, aber nicht trocken sein.
- Servieren: Spieße 1–2 Minuten ruhen lassen. Mit Limette beträufeln und klassisch mit Klebreis (Khao Niew) servieren. Wer mag, reicht dazu eine schnelle Jaew-Dip-Soße: 2 EL Fischsauce, 1 EL Limettensaft, 1 TL Zucker, Chili-Flocken, gerösteten Reis (Khao Khua) und etwas Schalotte verrühren.
Tipps & Variationen
- Kein Grill? Im Ofen 10–12 Minuten unter dem heißen Grill (oberste Schiene) garen, einmal wenden und mit Kokosmilch bestreichen. Oder in der Grillpfanne bei mittlerer bis hoher Hitze braten.
- Fleisch-Wahl: Schweineschulter liefert dank Fettanteil die saftigsten Ergebnisse. Magerer Lachs- oder Rücken gelingt auch, wird aber etwas weniger „streetfood-saftig“.
- Geschmack justieren: Süßer gewünscht? Einen TL mehr Palmzucker. Würziger? Ein Schuss helle Sojasauce. Tieferes Aroma? ½ TL dunkle Sojasauce in die Marinade – aber sparsam, sie färbt stark.
- Meal-Prep: Spieße nach dem Marinieren ungegrillt einfrieren. Direkt gefroren grillen, nur die Garzeit leicht verlängern.
Servieren & Beilagen
Moo Ping liebt Kontraste: Klebreis zum Dippen, ein frischer Gurkensalat oder ein knackiger Som Tam (Papaya-Salat) machen das Streetfood-Set komplett. Für Suchmaschinen: „Moo Ping servieren“, „Thai Schweinespieße mit Klebreis“, „authentisches Moo Ping Rezept“.
Aufbewahrung
Gegarte Spieße luftdicht gekühlt bis zu 3 Tage haltbar. Zum Aufwärmen kurz in die heiße Pfanne oder 5–6 Minuten in den 180 °C Ofen – dabei wieder mit etwas Kokosmilch bepinseln.
Quellen (weiterführend, SEO-optimiert): Serious Eats – Moo Ping (Thai-Style Grilled Pork Skewers) · Hot Thai Kitchen – BBQ Pork Skewers (Moo Ping) · Rachel Cooks Thai – Moo Ping (Thai Grilled Pork Skewers)



